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Herzlicher Glückwunsch
21.01.2026

Kirchlicher Umweltpreis 2025 in St. Pölten vergeben

Preise in den Kategorien Mobilität und Biodiversität

In zwei Kategorien wurden insgesamt zwölf Hauptpreise und 25 Anerkennungspreise vergeben - fünf Hauptpreise und sechs Anerkennungspreise gingen in die Steiermark.

schoepfung.at/Schönlaub

Preisverleihung mit Bischof Schwarz und Bischöfin Richter in St. Pölten - Katholische und
evangelische Pfarren aus ganz Österreich und Ordenseinrichtungen ausgezeichnet

Am 16.01.2026 ist in St. Pölten der österreichweite kirchliche Umweltpreis 2025 in den beiden Kategorien Mobilität und Biodiversität vergeben worden. Insgesamt wurden zwölf Hauptpreise an evangelische und katholische Pfarren sowie an Ordenseinrichtungen verliehen; darüber hinaus gab es 25 Anerkennungspreise.
Mit 37 Einreichungen verzeichnete der Preis nahezu eine Verdreifachung gegenüber der letzten Ausschreibung 2023, wie Markus Gerhartinger, Sprecher der kirchlichen Umweltbeauftragten Österreichs, sagte.


Hoffnung, Tatkraft und Kreativität

Der Preis ermutige, Neues zu beginnen, so Bischof Schwarz in seinem Grußwort: "In der Mobilität können wir Wege finden, CO2 zu sparen und kirchliches Leben klimafreundlich zu gestalten. In der Biodiversität schützen wir Lebensräume, damit die Vielfalt der Schöpfung erhalten bleibt." Ähnlich äußerte sich auch Bischöfin Richter. Der kirchliche Umweltpreis unterstütze "neues, kreatives Denken und Handeln". Es brauche möglichst viele Menschen, "die sich trauen, anders zu denken, neue Wege auszuprobieren, die Dinge anders zu machen als bisher". Die Bedeutung der Orden für den Umweltschutz hob Sr. Anneliese Herzig von der Österreichischen Ordenskonferenz hervor. Etwa durch Projekte zur Erhaltung der Artenvielfalt oder nachhaltige Land- und Forstwirtschaft oder auch Schonung der natürlichen Güter würden Orden seit jeher und bis heute einen wichtigen Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung leisten. Ein weiteres Grußwort kam in Vertretung von Infrastrukturminister Peter Hanke von Wiebke Unbehaun von der Ministeriums-Abteilung für Aktive Mobilität und Mobilitätsmanagement. Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig würdigte in einem Video-Grußwort die kirchliche Initiative und alle, die sich daran beteiligen.

Sanfte Mobilität, Blühwiesen und wilde Gärten

In der Kategorie "Mobilität" wurden das Elisabethinen-Krankenhaus in Klagenfurt für die Ökologisierung des eigenen Fuhrparks, die Pfarre Gratkorn in Graz für die Förderung sanfter Mobilität und die Grazer katholische Stadtkirche für u.a. ein Fastenkabarett und einen spirituellen Fastenpfad ausgezeichnet. Weiters auch das Ordensklinikum Linz und die evangelische Pfarrgemeinde Mödling für ihr jeweiliges Mobilitätsmanagement.

In der Kategorie "Biodiversität" gingen die Hauptpreise an die Gemeinschaft Ancillae Domini für ihre Blühwiesen rund um ihren Kloster-Vierkanthof, das Katholische Bildungswerk Tirol und das Freiwilligenzentrum Innsbruck-Land für die Einrichtung von Saatgutbibliotheken, sowie an die Pfarre Dechantskirchen dafür, dass sie seit 25 Jahren den pastoralen Schwerpunkt "Ökologie und Nachhaltigkeit" umsetzt. Weitere Hauptpreisträger waren das Stiftsgymnasium Stams für das Projekt "Schulgarten", das Zisterzienserstift Rein für seinen "Wilden Barockgarten", die Benediktinerabtei Seckau für ihre naturnahe Waldwirtschaft im Klosterwald und der St. Barbara Friedhof in Linz.

Beeindruckende Vorbilder

Die ausgezeichneten Projekte sind in einer begleitenden Broschüre dokumentiert (siehe Downloadbereich, gedruckte Exemplare können per Mail bestellt werden: nachhaltigkeit@graz-seckau.at), in der u.a. auch die Politik die Bedeutung des Umweltpreises bzw. der damit einhergehenden Initiativen würdigt.

Der Preis wird von den katholischen und evangelischen Umweltbeauftragten gemeinsam mit den Ordensgemeinschaften und der Fachstelle "Überdiözesane Umweltarbeit der katholischen Kirche in Österreich" vergeben. Das Preisgeld beträgt insgesamt 13.000 Euro. Musikalisch umrahmt wurde die Preisverleihung von Jesús Carbo-Fuster am Violoncello und Martina Bender am Klavier.

(kathpress, verändert: Eva Heidlmair)

 

Ein besonders herzlicher Glückwunsch geht an die Gewinner:innen aus der Steiermark:

Kategorie Mobilität – Schöpfungsfreundlich mobil

Hauptpreis

Katholische Stadtkirche Graz – Klimakommunikation über Fasten-Kabarett, spiritueller Fastenweg, Schaufenstergestaltung

Pfarre Gratkorn – EMAS als Motor für sanfte Mobilität

Anerkennungspreis

Seelsorgeraum Weiz – Öffi-Pilgern – Spirituelle Tage mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Kategorie Biodiversität – Lebensfreundlich aktiv

Hauptpreis

Pfarre Dechantskirchen – 25 Jahre Ökologie und Nachhaltigkeit als pastoraler Schwerpunkt

Zisterzienserstift Rein – Der Reiner Stiftsgarten – Österreichs erster „wilder“ Barockgarten

Benediktinerabtei Seckau – Erhöhung der Biodiversität im Seckauer Klosterwald durch naturnahe Waldwirtschaft

Anerkennungspreis

a.ö. Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Graz – Der heilende Garten – Biodiversität und Spiritualität im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Graz

Lebenswelten der Barmherzigen Brüder – Steiermark – In der Vielfalt der Schöpfung Verantwortung leben

Pfarre Graz-Karlau – Vielfalt und nachhaltige Entwicklung im Pfarrgarten

Evangelische Pfarrgemeinde A.B. Gemeindeverband Leibnitz-Radkersburg – Martin-Luther-Park – Schöpfungsverantwortung, Biodiversität und Begegnung

Pfarre Tieschen – Unser Schöpfungsgarten

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Weitere Informationen und Berichte:

Kirchlicher Umweltpreis 2025 - Broschüre als pdf

Bericht der Kathpress

www.schoepfung.at - Website der Umweltbeauftragten der katholischen und evangelischen Kirche Österreichs

www.ordensgemeinschaften.at - Website der Ordensgemeinschaften Österreich

 

Downloads
  • Umweltpreis2025_Broschure_digital_pdf.pdf

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8010 Graz
nachhaltigkeit@graz-seckau.at

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